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Spalt als 15. Gemeinde Mitglied im deutschen Netzwerk Cittaslow

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Im November wurde die fränkische Stadt Spalt nun offiziell als 15. Mitgliedsgemeinde in das deutsche Netzwerk Citttaslow aufgenommen. Bei der Herbsttagung im alten Kornspeicher übergab der Präsident von Cittaslow Deutschland, der Deidesheimer Bürgermeister Manfred Dörr seinem Amtskollegen Udo Weingart die Ernennungsurkunde und würdigte die Leistungen der Stadt, die in der Bewerbung eindrucksvoll dokumentiert und bei der Zertifizierung durch den Gründungspräsidenten, den ehemaligen Oberbürgermeister von Hersbruck Wolfgang Plattmeier, auch bestätigt wurden. Die Stadt Spalt passe mit ihrem besonderen Profil als Hopfen- und Bierstadt gut in die deutsche Gemeinschaft der lebenswerten Kleinstädte, so Dörr. Er freue sich auf eine gute und enge Zusammenarbeit.

Vierter Cittaslow-Markt am 25. September 2016 in Blieskastel

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Am Sonntag, dem 25. September, findet in der gesamten Innenstadt von Blieskastel der 4. Cittaslow-Markt von 11 bis 18 Uhr statt. Erleben Sie an diesem Sonntag in unserer schönen Barockstadt einen Markt des Genießens. Wir laden Sie zu einer Entdeckungsreise regionaler Produkte ein. Lassen Sie sich von unseren heimischen Herstellern ins Reich des vielfältigen Geschmackes entführen. Für das leibliche Wohl mit kulinarischen Leckerbissen ist auf dem Paradeplatz, der Von-der-Leyen-Straße und der Alten Marktstraße an verschiedenen Ständen bestens gesorgt. Hier können Sie zum Beispiel frisch geräucherte Forellen, Saumagenwürsten, Suppen, Vegane Speisen von „World Food Trip u v. m. genießen. Wer lieber was „Süßes" möchte, wird in der historischen Markthalle von den „Pulverblättcher Blickweiler" mit frisch aufgebrühtem Kaffee und selbst gebackenem Kuchen verwöhnt. Treffen Sie sich mit Freunden und Bekannten und genießen Sie die Gaumenfreuden in historischem Ambiente.

An einigen Ständen können Sie handgefertigten Schmuck-, selbstgenähte Wohn- und Lifestyle-Accessoires, liebevoll hergestellte Dekorationen aus Holz, Figuren und Objekte aus Keramik für Haus und Garten – jedes Stück ein Unikat - handgestrickte Socken und Schals, Seifen, Bade- und Pflegeprodukte, ausgefallene Brotsorten, Wurst, Käse, Antipasti, Marmelade, Obst, Gemüse, Salat, Kartoffeln und vieles mehr kaufen.

Viel zu entdecken, mitzumachen und zu probieren gibt es am Cittaslow-Markt in Blieskastel aber auch: So zum Beispiel wieder die „Biosphäre zum Anfassen für Jung und Alt" – ein Mitmachmodul zum Entdecken und Be-Greifen des Biosphärenreservates Bliesgau. Zusätzlich wird die Stadt Blieskastel in Zusammenarbeit mit der Jugendpflege eine „Essbare-Stadt-Rallye" für Kinder und Kinderschminken am Paradeplatz sowie Kindertheater „2 Gute Freunde von 15-16:00 Uhr in der Bliesgau-Festhalle" anbieten.

Darüber hinaus werden in der gesamten Altstadt originelle, selbstgefertigte Ruhezonen eingerichtet, von denen aus die Besucher das bunte Markttreiben bewundern können.

Ein Hauch von Nostalgie wird durch die Klänge einer originalen Jahrmarktorgel verbreitet. Dieses klangkräftige Instrument wurde vor rund hundert Jahren in der
Cittaslow-Partnerstadt Waldkirch im Breisgau hergestellt. Auch heute noch wird dieses traditionelle Handwerk gepflegt und die Spezialisten von „Paul Fleck & Söhne-Orgelbau" geben hier einen Einblick in dieses seltene Gewerk „ Drehorgelbau".

Die Blieskasteler Gewerbetreibenden haben von 13:00 – 18:00 Uhr ihre Geschäfte für Sie geöffnet.

Weitere Informationen zum Markt erhalten interessierte Besucher und Aussteller bei der Stadt Blieskastel, Birgit Hennrich, Tel.: 06842-926-1303 oder 01520-9353233.

 

cittaslow-Sunday 2016

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cittaslow-Führungen mit dem Schneckenflüsterer

Am Sonntag, den 25.09.2016 feiern weltweit mehr als 200 cittaslow-Städte den cittaslow-Sonntag. Dieser Vereinigung von lebens- und liebenswerten Städten gehört Deidesheim als erste Stadt von Rheinland-Pfalz seit 2009 an.

Das cittaslow-Gedankengut spiegelt sich im öffentlichen Leben, der Landschaft und den Produkten wieder. Bei unserem Rundgang haben Sie die Gelegenheit entschleunigt aber mit wachen Augen Deidesheim zu entdecken. Werden Sie neugierig auf Geschichte und Brauchtum Deidesheims und erfreuen Sie sich an der Echtheit von Land und Leuten sowie deren Produkten.

Deidesheim feiert diesen Tag mit zwei speziell abgestimmten Führungen unter dem Motto „cittaslow – mit dem Schneckenflüsterer Deidesheim entdecken".

Die Führungen beginnen um 10.30 Uhr und um 14.00 Uhr jeweils am Geißbockbrunnen (Bahnhofstr./Stadtplatz). Dauer des Rundgangs ca. 1 Stunde. Die Führung kostet pro Person 5,-- €, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Arbeitskreis „Cittaslow Hersbruck“

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Projekt „Tolle Knolle“

 

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums gründete die damalige 2. Bürgermeisterin Brigitta Stöber den „Arbeitskreis Cittaslow Hersbruck“. Seither fanden zahlreiche Aktionen und öffentliche Veranstaltungen statt, bei denen für die Ziele und Inhalte von Cittaslow erfolgreich geworben werden konnte

Dabei erfährt insbesondere das Projekt „Tolle Knolle“ viel Aufmerksamkeit und regen Zuspruch in der Bevölkerung. Im nunmehr bereits vierten Jahr nehmen Schülerinnen und Schüler der jeweils 3. Klasse an der Grete-Schickedanz-Grundschule am Cittaslow-Projekt „Tolle Knolle“ teil. Die Buben und Mädel lernen unter fachmännischer Anleitung nicht nur, wie man im Frühjahr Kartoffeln pflanzt und im Herbst erntet, sondern auch die Vielfalt dessen, was man aus Kartoffeln an nahrhaften und leckeren Speisen herstellen kann. Darüber hinaus sammeln die Kinder wertvolle Erfahrungen bei der Erzeugung von Lebensmitteln, welche einzelnen Arbeitsschritte nötig sind und worauf dabei zu achten ist. Auch spüren sie, dass mitunter anstrengende körperliche Arbeit damit verbunden sein kann, bevor sie mit dann aber strahlenden Augen für Ihre Mühen belohnt werden.

Die wesentlichen Aktionen im Laufe der Saison sind das Pflanzen der Kartoffeln mit dem dazugehörigen Anhäufeln, das ein-, zwei- oder dreimalige Jäten des Unkrauts, der Umgang mit einem möglichen Käferbefall, die Ernte (natürlich begleitet von einem Kartoffelfeuer) sowie eine Kocheinheit in der Schulküche.

Darüber hinaus hat es sich zu einer Plattform für die Inklusion von Menschen im Altersheim, von Menschen mit Behinderung und neuerdings auch von Flüchtlingen entwickelt. So trifft man sich zum Beispiel nicht nur zum gemeinsamen Unkrautjäten, sondern auch zum Kartoffelfest auf dem Marktplatz, bei dem die Kartoffeln zum Verkauf und zur Verköstigung angeboten werden. Begleitet wird das Programm dabei vom Wettbewerb „Drück die Kartoffel“, bei dem am Ende die Kartoffel-Prinzessin und der Kartoffel-Prinz gekürt werden.

Die Kartoffel, oder wie der Franke sie liebevoll „Bodaggn“ nennt, erweist sich als besonders geeignet, da sie nicht nur ein „Standard“-Lebensmittel mit vielen Variationsmöglichkeiten und besonders hohem Nährwert darstellt, sondern auch vergleichsweise anspruchslos bei der Erzeugung ist. Des Weiteren können Unterrichtseinheiten rund um und mit der Kartoffel gestaltet werden.

 

Eine Informationstafel, auf der jedes Kind eine aus Sperrholz eigenhändig gestaltete Schnecke befestigen kann, wurde am Kartoffelacker errichtet. Diese Schnecke zusammen mit einer vom 1. Bürgermeister unterschriebenen Teilnahmeurkunde können die Buben und Mädel dann als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Über die einzelnen Aktionen erscheinen umfassende Berichte in der Hersbrucker Zeitung, über die sich die Kinder zusammen mit ihren Eltern und allen Beteiligten immer wieder sehr freuen.

Zentrale Ansprechpartnerin mit viel Erfahrung bei „Tolle Knolle“ ist Frau Tanja Heidner aus Altensittenbach. Sie koordiniert die jeweiligen Aktivitäten und kümmert sich um die Unterstützung durch Fachkräfte, Sponsoren und Helfer.

 

Aktuelles

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Tourist-Information Deidesheim arbeitet "Klima positiv"

In Kooperation mit der Viabono GmbH hat die Tourist Service GmbH Deidesheim einen „CO2-Fußabdruck“ für den Betrieb der Tourist-Information Deidesheim anfertigen lassen. Bei diesem Prozess werden die CO2-Emissionen jeweils für ein Jahr ermittelt und in sogenannte Klimaeffizienzklassen eingeteilt. Mit der Klimaeffizienzklasse „B“ liegt die Tourist-Information Deidesheim in der zweit-klimafreundlichsten Einstufungsklasse. Gründe für das sehr gute Ergebnis sind u.a. die Belieferung von nachhaltig produziertem Strom durch die Stadtwerke Deidesheim und der Einsatz eines erdgasbetriebenen PKW für Dienstfahrten. Positive Effekte wurden darüber hinaus auch durch die Reduzierung der Printprodukte erzielt, die durch Kooperationen auf Ebene der Pfalz und der gesamten Weinstraße erreicht wurden.

Durch eine jährliche Kompensationszahlung an ein Umweltprojekt kann die Tourist-Information Deidesheim, die auch für die Gemeinden Forst, Ruppertsberg, Niederkirchen und Meckenheim tätig ist, sogar eine positive Klimabilanz vorweisen. So wurde z.B. für die ermittelten CO2-Emissionen des Jahres 2014 eine Zahlung an das zertifizierte Projekt „CO2OL Tropical Mix Reforestation Panama“ geleistet, von der 66 Bäume auf 600 Quadratmetern angepflanzt wurden. Diese Aufforstungsmaßnahme wird regelmäßig durch unabhängige Stellen überprüft und ist mit dem Gold Rating ausgezeichnet.

Der nachhaltige und bewusste Umgang mit den natürlichen Ressourcen im Tourismus ist auch ein wichtiges Kriterium im Rahmen der Mitgliedschaft der Stadt Deidesheim im Netzwerk cittaslow. Deidesheim ist seit dem Jahr 2009 Mitglied dieser Vereinigung der „liebens- und lebenswerten Städte“ und hat seit dem Jahr 2015 den Vorsitz von cittaslow Deutschland.

 

Info zu VIABONO

Der Klimawandel hat begonnen. Wetterextrema nehmen zu. Das weltweite Artensterben schreitet ungebremst voran. Sowohl die Naturlandschaften als auch ihre Flora und Fauna sind in vielen Fällen bedroht. Das hat erhebliche Konsequenzen gerade für Tourismusregionen und ihre Leistungsträger. Die Tourismussparte ist Opfer aber zugleich auch Mitverursacher dieser nicht nachhaltigen Entwicklung.

Es herrscht verbreitet große Ratlosigkeit, wie man einen umwelt- und klimaschonenden Urlaub realisiert. Bloße „Verzichtspredigten“ und „Gewissensappelle“ helfen da wenig weiter. Reisen ist ein emotionales Erlebnis. Für den modernen, zukunftsorientierten Gast sind Nachhaltigkeit, Genuss und Gesundheit sowie Lifestyle und innovative Techniken kein Widerspruch mehr.

Hier setzt das Viabono-Konzept an. Viabono ist ein Orientierungspunkt, eine Art Leuchtturm, um dem Gast die Entscheidung für nachhaltige (Reise-) Produkte zu erleichtern, ohne dabei den Spaß zu verderben - weder dem Gastgeber noch dem Gast selber.

Das Kernziel von Viabono ist es, einen modernen umwelt- und klimafreundlichen Tourismus in Deutschland praxistauglich und zugleich glaubwürdig zu zertifizieren und zu fördern.

Quelle: viabono.de

 

Dinnertafel und lange Einkaufsnacht in Bad Schussenried

„schlemmen – schauen – shoppen“ in Bad Schussenried


Samstag 28.Mai, 17.00-24.00 Uhr

Am Samstag, 28. Mai 2016 ab 17.00 Uhr öffneten die Einzelhändler ihre Türen für die lange Einkaufsnacht bis 24.00 Uhr. Mit einer feierlichen Begrüßung durch Bürgermeister Achim Deinet und Rainer Koch, dem Vorsitzenden des Gewerbe- und Handelsvereins, wurde vor dem Rathaus gestartet.

Für Genießer stand mitten auf der Wilhelm-Schussen-Straße eine 500 Meter lange Dinnertafel, an der am Samstag von 18.00 bis 22.00 Uhr kulinarische Köstlichkeiten angeboten wurden. Bad Schussenried ist Mitglied in der internationalen Vereinigung der lebenswerten Städte, genannt „Citta Slow“ und hier wird genau das gelebt: Regionaltypische Produkte, Geschmack und Qualität, Bewusstseinsbildung, Kultur und Traditionen. Es gibt eine Brasil-Show, Feuerbälle und zur Unterhaltung spielen verschiedene Live-Bands entlang der festlich gedeckten Tafel.

Bewirtung: Moorbadstüble, Bäckerei-Café-Bistro-Zollhaus, Wilder Mann, Brasil-Bar, Dicke Hilde, Bäckerei Butzug, Eiscafé Fontana, Klosterhof, Café Bar Alte Post, Weinstadl, Café Andelfinger, Bäckerei Usenbenz, Schussenrieder Brauerei und der türkische Kulturverein.
Musik: Ina Z, Camping Orchester, Ossis, Rockfaces, UNPLAQUED PROCHECKED, Brigitte Thaler, Otto Frey

Zusätzlich informierten die Bad Schussenrieder Handwerker und Gewerbetreibende in der Innenstadt entlang der Wilhelm-Schussen-Straße über ihre Leistungen. Auto Gebhart zeigte seine schönsten Modelle, Torbau Schwaben stellte sich vor, Thermotec informierte über Klimatechnik und Ofenbau Renz und Gerner sowie Sanitär Schweizer in der Bahnhofstraße zeigten Ihre Neuheiten. 33 Jahre Buchhandlung Eulenspiegel und die Neueröffnung der Werbeagentur Buschtrommel mit spektakulärer Light-Show rundeten den bunten Abend ab. Für jeden war was dabei „Bad Schussenried – offen für Sie“ lautet der Slogan des Gewerbe- und Handelsvereins.

Info: www.ghv-bs.de

 

1. Eat-In am 18. Juni - Ein selbst gemachtes, regionales Picknick in der cittaslow Bischofsheim a.d. Rhön

BISCHOFSHEIM an der Rhön (Tourist-Information, im Juni 2016) Am 18. Juni laden das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön und die Stadt Bischofsheim, ihres Zeichens Mitglied bei cittaslow - der internationalen Vereinigung der lebenswerten Städte - in Zusammenarbeit mit der Hauswirtschaftsschule und Slowfood anlässlich des Biosphärenreservatjubiläums zum 1. Eat-In ein.

Was ist ein Eat-In?
Ein Eat-In ist eine Art Picknick, das ein Zeichen für regionales, gutes Essen der Saison setzen möchten und für die Freude, dieses Essen gemeinsam zu teilen. Jeder bringt etwas selbst Zubereitetes mit, das für ca. 2 bis 3 Personen reicht. Gerne kann dabei auf Ideen, Rezepte oder Tipps der Oma zurückgegriffen werden. Mindestens eine Zutat muss aus der Rhön sein.

Wo findet das Picknick statt und was muss man mitbringen?
Am Wasserspielplatz (s. Foto)in Bischofsheim (Ecke Rhönstr./Josefstr.) steht ab 17 Uhr eine große Tafel, an der alle Platz nehmen. Neben dem Essen sind Geschirr, Besteck und Gläser mitzubringen, evtl. eine Picknickdecke, falls die Sitzplätze nicht reichen. Getränke sind vorhanden.

Kochen mit dem Bürgermeister
Wer möchte, kann vorab in der Küche der Hauswirtschaftsschule ab 14 Uhr gemeinsam mit anderen für das Picknick kochen. Während man zum Picknick einfach vorbeikommen kann, ist fürs Kochen eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 0931-380-1665 erforderlich. Übrigens: Bischofsheims 1. Bürgermeister Udo Baumann hat sich bereits angemeldet :-)

Was ist bei schlechtem Wetter?
Bei schlechtem Wetter fällt das Eat-In nicht etwa aus, nein, es wird in die Remise des Rentamts (Kirchplatz 5) verlegt. Über die Verlegung wird kurzfristig entschieden. Weitere Infos über Bischofsheim: www.bischofsheim.info.

 

wild & vielfältig - Aktionstag am 4. Oktober in Bischofsheim

Am Sonntag, 4. Oktober 2015 von 14 bis 17 Uhr findet unter dem Motto "wild & vielfältig" in Bischofsheim an der Rhön ein Aktionstag im Rentamt statt. Er startet um 14 Uhr mit einem Konzert der Jagdhornbläser im Rentamthof. Um 15 Uhr stehen dann verschiedene Vorträge auf dem Programm, u.a. zum Thema Artenvielfalt und Innenentwicklung (Rentamt, I. Stock). Zu den Referenten zählen Michael Geier, Leiter der bayerischen Biosphärenreservatsverwaltungsstelle, Dr. Christian Seynstahl, Innenentwicklungsberater der Kreuzbergallianz und Udo Baumann, 1. Bürgermeister der Stadt Bischofsheim. Über den gesamten Zeitraum der Veranstaltung ist auch eine Ausstellung angesetzt, an der sich u.a der Hegering und die Kreuzbergallianz beteiligen.


Wildbratwurst – Start der Böschemer Wildwochen
Ebenfalls vor Ort im Rentamthof wird Gastronom und Dachmarken-Mitglied Matthias Klug vom Gasthof „Zum Löwen“ in Unterweißenbrunn u.a. seine Wildbratwurst grillen. Gleichzeitig ist der Aktionstag aber auch der Startschuss für die Böschemer Wildwochen, bei denen in zahlreichen Gastronomiebetrieben vom 4. – 25. Oktober Wild in allen Variationen auf den Tisch kommt. Die Extrabroschüre ist rechtzeitig vor dem 4. Oktober in den teilnehmenden Betrieben sowie in der Tourist-Information Bischofsheim erhältlich. Näheres auf www.bischofsheim.info.

 

Berching als gutes Beispiel für Cittaslow

BERCHING. Die Bürgermeister der deutschen Cittaslow-Städte haben sich in Berching zu ihrer Herbsttagung getroffen. Berching ist seit März 2013 Mitglied der Vereinigung der lebenswerten Städte.

Berchings Bürgermeister Ludwig Eisenreich stellte seinen Kollegen aus ganz Deutschland die Gemeinde vor. „Es geht uns gut“, sagte er. Berching sei stolz darauf, der Vereinigung Cittaslow anzugehören, er sehe es Anspruch und Ansporn, die Gemeinde noch lebenswerter zu machen. Das will die Stadt mit dem Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) erreichen. ISEK und Cittaslow seien als eine Einheit zu betrachten. Hierzu gehörten auch der neue Stadtentwicklungsverein, der im September sein Büro im Soiffererhaus bezogen hat. Eisenreich stellte die Veranstaltungen des Gluck- Jahrs, die Dorferneuerung, Energiepolitik, Umgang mit der Jugend, den Tourismus, den Rossmarkt, die Kulturfabrik, dem Europaball und das Kloster Plankstetten vor.

Der Vorsitzende von Cittaslow Deutschland, Richard Leibinger aus Waldkirch quittierte den Vortrag mit der Feststellung: „Berching macht deutlich, dass Cittaslow mehr ist, als ausgemachte Genusskultur. Ihr macht deutlich, dass Ihr die acht Leitziele von Cittaslow lebt, mit Leben füllt und Euch auch auf Eure Wurzeln besinnt.“ Besonders beeindruckt zeigte sich der Baden-Württemberger von der Tatsache, dass im Windpark Berching mehr als 200 Prozent des selber benötigten Stroms produziert werden. Hierzu könne man Berching beglückwünschen und auch zu der Wertschöpfung, die dadurch entstehe. Er selber stehe vor dem Problem aufgrund hoher Naturschutzauflagen, dass seine Gemeinde nur ein Prozent Strom aus Windkraft produzieren könne. Seine Stadt bemühe sich seit zwei Jahren den Flächennutzungsplan zu ändern. Eisenreich machte deutlich, dass nach vorherrschender Ansicht im Stadtrat zehn Windräder die Obergrenze seien, im Sinne der Anwohner, die dem Lärm ausgesetzt seien. Nicht unbemerkt blieb dem Vorsitzenden von Cittaslow die Besonderheit der Großgemeinde Berching, nämlich die 42 Ortsteile. Wie Eisenreich damit umgehe, wollte Leibinger wissen, wie es ihm gelinge, alle Ansprüche zu befriedigen und wie die Einwohner verteilt seien. „Du musst ein großer Mediator sein“, sagte er zu Eisenreich.

Eisenreich antwortete, dass etwa 3000 Einwohner in der Stadt und 6000 auf den Dörfern leben. Es gebe im Stadtrat zwar Diskussionen, aber bisher sei er gut damit zurecht gekommen. Es werden weder die Stadt noch die Ortsteile bevorzugt. „Das ist machbar, wenn auch nicht immer einfach“, sagte Eisenreich.

Auch das Thema Breitbandversorgung in 42 Ortsteilen wurde von den Bürgermeistern aufgegriffen. Eisenreich nannte dies eine Mammutaufgabe und gleichzeitig ein Glück, dass Albert Füracker als Staatssekretär diese Aufgabe bekommen habe. Berching bekomme 920000 Euro Förderung plus 50000 Euro für interkommunale Zusammenarbeit. Zurzeit sei man in der Angebotsprüfung. „Bis 2018 werden aber nicht alle Ortsteile versorgt werden“, sagte er.

Im Verlaufe der Tagung teilten sich die Teilnehmer in Touristiker und Cittaslow. Sie machten sich kundig über internationale Aktivitäten und tauschten aktuelle Projektideen aus. Auch die Organisation der Slowfood-Messe sowie Berichte aus den Mitglieder Städten standen an. Einig waren sich die Tagungsteilnehmer, dass Cittaslow besser bekanntwerden soll.

    1. "köstlich und kostbar" - Aktionstag in Bischofsheim a.d. Rhön am 12. Oktober 2014
    2. Cittaslow-Tag in Hersbruck am Samstag, 27. September 2014
    3. Die deutsche Delegation bei der Generalversammlung 2014 zu Gast in Holland
    4. Entschleunigung bleibt wichtiges Thema