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Hersbruck - Projekte

Veröffentlicht in Städte

Hersbrucker Miniköche

Kinder im Alter von neun bis elf Jahren lernen kochen und sollen so für die Themen Gesundheit, Ernährung, Umwelt und regionales Bewusstsein sensibilisiert werden. Zwei Jahre lang treffen sich 20 Kinder ein Mal im Monat in Gastronomiebetrieben, wo sie in Küche und Service ausgebildet werden.

Heimat auf'm Teller

Heimat auf‘m Teller ist ein Verein aus Landwirten und Gastwirten, der sich zum Ziel gesetzt hat, heimische Gerichte aus Produkten der Region zu vermarkten. Jährlich gibt es mehrere Aktionswochen zu verschiedenen Themen, außerdem wird eine feste Speisekarte mit Herkunftshinweisen aufgelegt.

Streuobstsortengarten

Auf 3,5 ha Fläche wurden über 200 verschiedene alte Obstsorten angepflanzt. Eine Informationsscheune ergänzt den Lehr- und Anschauungsgarten. Dadurch wird der Nutzen und die Schönheit naturnaher Streuobstgärten vermittelt und ein Beitrag zum Erhalt der alten Kulturlandschaft geleistet. Gepflanzt wurden Sorten wie der Rote Stettiner, der geflammte Kardinal, die Goldparmäne, die Köstliche von Charneu oder der Korbinian.

Allergikerfreundliche Gastbetriebe

Um eine gemeinsame wissenschaftlich fundierte Grundlage zu erreichen und auch als Maßnahme zur zukünftigen Qualitätssicherung wurde ein Kriterienkatalog für allergikergeeignete Unterkünfte erstellt. Nicht nur die Zimmerausstattung ist ein wichtiges Kriterium für die allergikergerech-ten Unterkünfte, sondern auch eine fachgerechte Ernährung und Bewirtung. Daher erhalten die Vermieter und Gastronomen eine spezielle Schulung für die Zubereitung allergenarmer Speisen.

Ökologische Wärme

Für die Beheizung der im Dezember 2004 eröffneten Frankenalb Therme Hersbruck hat sich der Stadtrat für eine Hackschnitzelheizung entschieden. Das Biomasseheizwerk versorgt das Thermalbad mit umweltfreundlicher Naturwärme. Dazu wurde eine Betreibergesellschaft mit Mehrheitsbeteiligung landwirtschaftlicher Betriebe gegründet. Nachwachsender Energieträger, ökologische Wärme, kalkulierbare Kosten und nicht zuletzt die Förderung der regionalen Wirtschaftskreisläufe waren Gründe für diese Entscheidung.

Umweltfreundlicher ÖPNV

Gegenüber einem Benzinfahrzeug spart man bis zu 50 % der Treibstoffkosten, beim Dieselfahrzeug bis 35 %. Erdgas verursacht im Vergleich zum Benzinfahrzeug 25 % weniger Kohlendioxid und trägt bis zu 80 % weniger zur Smogbildung bei. Die fortschrittliche Autogas-Technik der Hersbrucker Stadtbusse erfüllt die Europäische Abgasnorm EURO 5 und leistet dadurch auch einen Beitrag zum Klimaschutz wegen stark reduzierter Schadstoffe. Diese Anlagen erhalten deshalb auch Fahrerlaubnis auch bei Sommersmogalarm. Zudem tragen die Busse zur Lärmminderung bei. Seit 2006 sind vier Erdgasbusse in Betrieb.

Seniorenfreundliches Hersbruck

Ein Arbeitskreis mit Vertretern aus Wirtschaft, Kirche, Seniorenarbeit und Stadt Hersbruck führte im Juli 2006 eine Befragung unter allen Bürgerinnen und Bürgern über 65 durch. Die Ergebnisse flossen in einen  - im Januar 2007 erstmals durchgeführten - Wettbewerb "Seniorenfreundlicher Dienstleister" ein. 34 Betriebe wurden ausgezeichnet. 2009 ging der Wettbewerb in die zweite Runde.
Dem Problem, das sich durch die Befragung als das dringlichste herausstellte, wurde durch die Aktion „Nette Toilette“ begegnet. Außerdem fand 2008 erstmals eine Zukunftswerkstatt im Rahmen des bundesweiten Programms „Aktiv im Alter“ statt. Diese Aktion wird in regelmäßigen Abständen wiederholt

Kunst und Kultur in der Stadt

Projekte wie die Aktion „Skulpturen im Stadtraum“ oder der Skulpturenweg von der Therme zur Innenstadt dienen dazu, Veränderungen in der Wahrnehmung der betroffenen Plätze und Straßen zu provozieren und den Menschen die Möglichkeit zu geben, innezuhalten und sich auf Kunst einzulassen. Herausragende Angebote wie der international erfolgreiche Gospelchor „Sound of Joy“ oder das „Internationale Gitarrenfestival Hersbruck“ bieten die Chance, Musik aktiv und passiv zu erleben und zu genießen.

Garten- und Blumenschmuckwettbewerb

Seit 2004 führt die Stadt Hersbruck einen Garten- und Blumenschmuckwettbewerb durch. Alljährlich wird ein anderes Bewertungsgebiet ausgewählt. Eine Fachjury bewertet und zeichnet insgesamt bis zu 10 Gärten in den Kategorien "Einsehbarer Garten", "Blumenschmuck" und "Fassadenbegrünung" aus. Ziel ist  die Steigerung der Attraktivität des Stadtgebiets unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger.