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Meldorf - Geschichte

Veröffentlicht in Städte

Urnenfunde im Altstadtgebiet zeigen, dass Meldorf schon zu vorgeschichtlicher Zeit besiedelt war. Die genaue Siedlungslage ist jedoch unbekannt.

810 – 826

Bau der ersten Kirche. Meldorf war zu dieser Zeit wahrscheinlich Hauptversammlungsplatz für den sächsischen Gau der Dithmarscher zwischen Eider und Elbe.



1250 – 1300

Bau der heutigen Kirche nach dem Vorbild des Hamburger Doms. Die Kirche war Hauptkirche der sich entwickelnden Bauernrepublik Dithmarschen. Das Kirchensiegel diente damals auch als Siegel der Bauernrepublik.



1265

Älteste erhaltene Urkunde, die vom Rat der Stadt Meldorf besiegelt wurde. Meldorf ist wahrscheinlich in dem vorangegangenen Jahrhundert zur einzigen Stadt der Bauernrepublik Dithmarschen ausgebaut worden.



ca. 1319

Bau eines Marienklosters der Dominikaner in Meldorf. Die noch erhaltenen Restgebäude am Klosterhof stammen wahrscheinlich aus dem 15. Jahrhundert.



1540

Einrichtung einer Lateinschule (heute Gymnasium) in dem acht Jahre zuvor während der Reformation aufgelösten Kloster.



1559

Dithmarschen verliert seine Selbstständigkeit und Meldorf sein Stadtrecht.



1867

Meldorf wird mit Dithmarschen und Holstein preußisch.



1869

Meldorf erhält wieder das Stadtrecht.



1872

Gründung des Museums für "dithmarsische Altertümer" (Dithmarscher Landesmuseum).



1878

Bau des Bahnhofes und der Bahntrasse nach ltzehoe.



1911

Bau des Binnenhafens (heute nicht mehr in Betrieb).



1967 – 1968

Umwandlung der Hauptstraßen der Innenstadt in Fußgängerbereiche.



1978

Fertigstellung des Speicherkoogs und Bau des Neuen Meldorfer Hafens.



1986

Eröffnung des Landwirtschaftsmuseums.



2013 - 2016

Sanierung der Fußgängerbereiche und des Rathausplatzes.



2015

Meldorf feiert mit weit über 100 Veranstaltungen sein 750jähriges Stadtjubiläum.