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Waldkirch

Veröffentlicht in Städte

Waldkirch klingt gut!

 

Internationales Orgelfest

Alle drei Jahre lädt Waldkirch zum großen Internationalen Orgelfest ein.
So zieht die Stadt des Orgelbaus 2014 wieder alle Register. Ein Programm für Groß und Klein - Orgelfesthock, Stadtfest, offene Orgelwerkstätten, Konzerte - wird vorbereitet werden. Waldkirch wird zur wohlklingenden Freilichtbühne. Mehr als 120 Orgeln aus dem In- und Ausland - große und kleine - geben drei Tage lang in der Stadt den Ton an und verwandeln die Innenstadt in eine große Freilichtbühne. Meisterstücke der Orgelbaukunst wie Dreh-, Konzert- und Jahrmarktorgeln, Orchestrien und Kirchenorgeln verzaubern die Zuhörer auf den Straßen der Stadt mit nostalgischer Atmosphäre: Konzerte, Ausstellungen, Vorträge, Führungen, offene Orgelbauwerkstätten, Museumshock, Moritaten- und Bänkelsänger, Verlosung einer Handdrehorgel, nostalgische Kirmes sowie weitere Attraktionen
entführen die Besucher in eine andere Zeit, spannen aber den Bogen zur Gegenwart und zeigen die breite Palette der Orgelbaukunst. Zum Waldkircher Orgelfest reisen aktive Orgelspieler nicht nur aus dem benachbarten Ausland , sondern auch aus Japan, USA, Belgien, Chile, Luxemburg und Großbritannien an.

Die zweite Cittaslow Deutschlands

Waldkirch wurde im Jahre 2002 als erste Stadt in Baden-Württemberg und nach dem fränkischen Hersbruck als zweite Stadt in Deutschland in die „Internationale Vereinigung der lebenswerten Städte – „cittaslow“ aufgenommen. Der Kernpunkt dieser Bewegung liegt Waldkirch seit jeher am Herzen: eine nachhaltige Stadtentwicklung, eigene typische Besonderheiten zu haben, zu entwickeln, zu pflegen und eine eigene Identität zu schaffen und zu bewahren. Waldkirch ist weithin als "die Orgelstadt" bekannt.

In traumhafter Lage

„Schön von Gelegenheit“. So urteilte einst der berühmte Geograf Matthäus Merian über die einzigartige Lage Waldkirchs: am Fuße des Schwarzwalds in einem reizvollen Tal gelegen, mit dem 1.243 hohen Hausberg Kandel sowie reichlich Wald und Wiesen direkt vor der Haustür. Auf der anderen Seite der Elz wird die Stadt von der weit sichtbaren Kastelburg flankiert.

Waldkirch liegt verkehrstechnisch ideal im Dreiländereck Schweiz/Frankreich/Deutschland. Nur 15 km entfernt liegt die Universitätsstadt Freiburg mit einem ICE-Haltepunkt. Von hier aus ist die Kandel- und Orgelstadt sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie die Breisgau-S-Bahn zu erreichen.

Tradition verbunden mit Innovation

Die 20.000 Einwohner zählende Stadt im Südschwarzwald hat schon vor ihrer Ernennung zur Cittaslow die Grundgedanken verinnerlicht und dabei einiges erreicht. Erste Erfolge zeigten sich im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung als Waldkirch eine von sechs ökologischen Modellkommunen Baden-Württembergs wurde. 1997 erhielt die Stadt im Breisgau den Bundespreis Umwelt und Tourismus. Im Jahr 2006 erhielt Waldkirch als Orgelstadt die bundesweite Auszeichnung im Rahmen des Programms „Deutschland – Land der Ideen“.

Die Orgelstadt

Bekannt ist Waldkirch als Stadt des Orgelbaues. Im Bewusstsein der über 200-jährigen Tradition hat sich Waldkirch erneut zum Mekka des Dreh- und Jahrmarktorgelbaus entwickelt. Ein Beispiel der immer nochlebendigen Orgelwelt sind die Waldkircher Orgelschlemmerwochen, in denen Stadt und Orgelköche Essen und Trinken mit Kultur und Handwerkskunst verbinden. Das Elztalmuseum beherbergt eine einmalige Sammlung von Dreh- und Jahrmarktorgeln sowie herrlichen Orchestrien. Die Dauerausstellung „Automatenträume“ zeigt die Entwicklung von der Kuckucksuhr über die Stiftswalze der Drehorgel bis zum Computer und Automaten. Ein Magnet stellt das alle drei Jahre in Waldkirch stattfindende Internationalen Orgelfest dar. Orgelwerkstätten, Drehorgelfreunde und andere Institutionen sind weitere Beteiligte der Orgelwelt Waldkirch (Link zu www.orgelwelt-waldkirch.de).

Internationales Orgelfest

Alle drei Jahre lädt Waldkirch zum großen Internationalen Orgelfest ein. So zieht die Stadt des Orgelbaus vom 27.-29.5.2011 wieder alle Register. Ein Programm für Groß und Klein - Orgelfesthock, Stadtfest, offene Orgelwerkstätten, Konzerte - wird vorbereitet werden. Waldkirch wird zur wohlklingenden Freilichtbühne.

Orgelschlemmerwochen

Kultur und Handwerkskunst, Essen und Genießen - in Waldkirch wird dies alles zum Erlebnis der Sinne: Zu den Waldkircher Orgel-Schlemmerwochen servieren die Orgelköche im Oktober traditionell ihre Spezialität, den "Waldkircher Orgelteller“ mit jährlich wechselnden Themenschwerpunkten, aber immer höchst kreativen kulinarischen Höhepunkten. Waldkirch als Mekka des Dreh- und Jahrmarktorgelbaues zieht somit eine phantasiereiche Verbindung zwischen Musik und Menüs.

Kultur und Brauchtum

Tradition hat in Waldkirch auch seit jeher das überdurchschnittliche Engagement der Bürger in Belangen des Gemeinwesens. An der Diskussion über wichtige kommunalpolitische Fragen nehmen Waldkirchs Bürger anlässlich sogenannter Bürgertage aktiv Anteil.

In der stolzen Anzahl von 250 Vereinen gestalten die Waldkircher das kulturelle, sportliche, musikalische und soziale Leben in der Stadt selbst und mit großem Engagement.

Fasnet

Jeder Kenner der alemannischen Fasnet verbindet den Namen Waldkirch mit närrischem Treiben höchster Güte: Zwischen dem sogenannten "Schmutzige Dunschtig" (Donnerstag vor Rosenmontag) und dem "Fasnet-Zischdig" (Fasnachtsdienstag) brodelt es auf den Straßen, in den Gassen und Festhallen! Aber auch außerhalb der Hochsaison sind viele Waldkircher in den zahlreichen Zünften aktiv, pflegen ihre kunstvoll geschnitzten Holzmasken und traditionellen Kostüme und damit auch gleichzeitig ein wertvolles Stück regionaler Kultur.

Geschichte

Kulturell knüpft Waldkirch heute oft an die eigenen Traditionen und Besonderheiten an wie an die über 500-jährige Geschichte des Edelsteingewerbes. Regelmäßige Führungen in der Sommersaison zur Historischen Edelsteinschleiferei geben hier einen Einblick.

Seit einiger Zeit erlebt die Stadtgeschichte eine wahre Renaissance: Privatleute engagieren sich in ihrer Freizeit, um geschichtlichen Wurzeln auf die Spur zu kommen oder gar selbst in Stadtführungen die Geschichte lebendig zu machen. Teilweise in Form einer Theateraufführung, berichten historische Gestalten wie der  Türmer, Nachtwächter oder „des Torwächters Weib“ leibhaftig aus ihrem mittelalterlichen Leben.

Über 1.000 Jahre Stadtgeschichte

918 wurde das Frauenkloster St. Margarethen gegründet. 1300 erhielt Waldkirch das Stadtrecht und eine eigene Stadtmauer. Nach der vorderösterreichischen Zugehörigkeit wurde Waldkirch 1805 badisch. Im Zuge der Gemeindereform Mitte 1970 vergrößerte sich Waldkirch, in dem die Ortsteile Kollnau, Buchholz, Siensbach und Suggental dazu kamen.

Wirtschaft, Handel, Landwirtschaft

Hier sind traditionell Landwirtschaft, Viehzucht und Weinbau noch lebendig und sorgen auf Waldkirchs Bauernmarkt für unvergleichlich frische, regionale Produkte. Bekannt ist vor allem der Ortsteil Buchholz mit seinem Obst- und Gemüseanbau sowie seinem tollen Wein aus den sonnigen Rebbergen. Handwerksbetriebe, Dienstleistungen und die örtliche Werbegemeinschaft sorgen für die tagtägliche Versorgung der Bevölkerung.

Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung legt man im Waldkirch großen Wert auf eine liebenswerte, aber auch lebenswerte Stadt: In diesem Sinne hat eine angepasste Wirtschaftsförderung zur Bewahrung und Schaffung von qualifizierten Arbeitsplätzen vor Ort oberste Priorität. Namhafte und international tätige Unternehmen haben ihren Firmensitz in Waldkirch.
„Arbeiten und Leben“ heißt die Devise:
Nach dem Grundsatz der „kurzen Wege“ sollen Arbeitsstätten, Wohnung, soziales Leben und Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs in räumlicher Nähe liegen und zu Fuß oder mit dem öffentlichen Personennahverkehr gut erreichbar sein.

Natur pur

Unberührte Natur, viele Wanderwege in den Wäldern und Seitentälern. Schließlich hat Waldkirch einen Waldanteil von über 60 Prozent. Die Stadt ist geprägt von dem Kandel und der durchfließenden Elz. 
Lehrpfade informieren über die Natur und die örtlichen Besonderheiten. So gibt es den Weinlehrpfad Buchholz, Fischlehrpfad, Waldlehrpfad und Bergwerkwanderweg. Neu ist der Sinnesweg im Naturerlebnispark Waldkirch, der ganz im cittaslow-Geiste an die Natur heranführt.

Naturerlebnispark Waldkirch

„S Eige zeige“ sagt man auf gut alemannisch und meint damit, sich auf die charakteristischen Besonderheiten zu besinnen, sie zu pflegen und auch auszubauen. Für Waldkirch kann dies nur bedeuten, sich die Schönheit und Urtümlichkeit der umgebenden Natur bewusst zu machen und sie behutsam zu nutzen und gleichzeitig zu pflegen. Geschehen ist dies beim Naturerlebnispark (Link) in einem gemeinschaftlichen Projekt der Stadt Waldkirch in Kooperation mit privaten Investoren zur Neugestaltung des Gebietes am Stadtrainsee. Neben Bootsfahrt, Abenteuerminigolf, Zoo und Spielplatz ist es gemäß der Konzeption gelungen, die Besonderheit der topographischen Tallage Waldkirchs mit reichhaltigen Waldflächen und Berghängen erlebbar zu machen: Dafür sorgen heute ein Sinnesweg mit spielerischen Waldlehr-Elementen, ein barrierefrei zugänglicher Baumwipfelpfad von 200 Metern Länge und ein Abenteuer-Kletterpfad sowie schließlich Europas längste Röhrenrutsche. Sie alle verbinden Erlebnis und Abenteuer mit den Besonderheiten Waldkirchs: ‚’s eige zeige eben …

Sehenswürdigkeiten

Kenner von Kunst und Kultur kommen an vielen Punkten in Waldkirch auf ihre Kosten, denn an allen Ecken und Enden blitzt ein Stück Geschichte, ein altes Gemäuer, eine malerische Kapelle oder ein kurioser Brunnen hervor. Um sie alle zu entdecken, braucht man etwas Zeit und gute Schuhe - spätestens dann, wenn die hoch über der Stadt thronende Kastelburg zu erobern ist.

Elztalmuseum: Ehemaliges Propsteigebäude St. Margarethen
Erbaut in den Jahren 1753-55 von dem Villinger Baumeister Ludwig Oswald. Das von 1753 -55 erbaute Haus, in dem die Pröpste als erste Würdenträger residierten, war dessen weltlicher Mittelpunkt solange das Stift bestand. Nach Verwendung als Lazarett, Baumwollweberei, Hotel (Kaiser Wilhelm I. war hier zu Gast) und Schule, wird das Haus seit 1985 als Museum) genutzt, das heute eine einzigartige Orgelsammlung führt.

Stiftskirche St. Margarethen
Anfang des 10. Jahrhunderts wurde dieses Frauenkloster gegründet (918), das König Otto III. Im Jahr 994 n.Chr. zum Reichskloster erhob. 1431 wurde es in ein Chorherrenstift umgewandelt. Das erste Gotteshaus stammte aus dem 10. Jahrhundert. Die jetzige Kirche wurde 1732-1734 von dem Voralberger Baumeister Peter Thumb erbaut.

Kastelburg
Um 1280 erbaut durch die Herren von Schwarzenberg, ist die Kastelburg heute eines der Wahrzeichen Waldkirchs und weithin sichtbar.Seit einigen Jahren haben es sich engagierte Bürger im Verein "Kastelburg in Not" zur Aufgabe gemacht, die Burgruine zu sanieren.

Willkommen in Waldkirch

Seien Sie herzlich in der cittaslow Waldkirch willkommen. Wir würden uns über Ihren Besuch freuen.

Oberbürgermeister Richard Leibinger
1. Vorsitzender der cittaslow Deutschland

Auskünfte erteilt Ihnen gerne:
Tourist-Information
Kirchplatz 2, 79183 Waldkirch
Tel. 07681/19 433, Fax 07681/404-107
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www.stadt-waldkirch.de