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Wirsberg - Projekte

Veröffentlicht in Städte

Cittaslow Projekte

 

Wirsberger Luftqualität bestätigt

Nachhaltige Umweltpolitik im Zeichen von Cittaslow

Das Bayerische Landesamt für Umwelt hat gemessen: Der Luftkurort bietet wirklich, was er verspricht. Die Schadstoffbelastung ist ausgesprochen gering. Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz hat das Bayerische Landesamt für Umwelt von Oktober 2012 bis Juli 2013 Luftgütemessungen mit einem Messcontainer in Wirsberg durchgeführt. Es wurden drei zentrale Kenngrößen für die Schadstoffbelastung gemessen: Ozon, Stickstoffdioxid und Feinstaub. Die mittleren Werte, die in Wirsberg gemessen wurden, liegen für alle drei Schadstoffe deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten. Je nach Schadstoff sogar fast 70 Prozent darunter.

Bei der Übergabe des Abschlussberichtes dankte der Vizepräsident des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, Dr. Richard Fackler, dem Wirsberger Bürgermeister Hermann Anselstetter für das Engagement der Gemeinde: „Sie haben Ihre Bürger sehr gut über diese Aktion informiert. Während der Messzeit gab es daher an unserer Station zahlreiche interessierte Besucher, was uns sehr gefreut hat. Dies war für uns stets ein erfreulicher Beitrag zur Umweltbildung. Ich hoffe, dass unsere Messergebnisse für Ihre Gäste noch ein weiterer Grund sind, den schönen Luftkurort Wirsberg zu besuchen.“

Freie Bahn für Radfahrer

Infrastrukturpolitik

Neuer Geh- und Radweg von Wirsberg nach Himmelkron

Der neue Geh- und Radweg entlang der Bundesstraße 303 zwischen Wirsberg und Himmelkron wurde am 24. Oktober 2012 offiziell für den Verkehr freigegeben. Der Weg ist Bestandteil des Programms zum Bau von Radwegen an Bundesstraßen, was bedeutet, dass der Bund auch die Baukosten trägt. Vorrangiges Ziel des Radwegekonzeptes ist es, im Interesse der Verbesserung der Verkehrssicherheit auf den stärker frequentierten Straßen ein möglichst verkehrssicheres, zusammenhängendes und Landkreis übergreifendes Netz an Radwegen zu schaffen.

Bürgermeister Hermann Anselstetter dankte bei der Einweihung allen Verantwortlichen, die dazu beigetragen haben, dass der neue Radweg verwirklicht werden konnte. „Der Traum vom familienfreundlichen Radwegeanschluss vom Frankenwald ins Fichtelgebirge ist wahr geworden. Der neue Weg wird dem Radtourismus neue Impulse geben und den Freizeitradlern völlig neue Tourenhorizonte eröffnen“, stellte Bürgermeister Anselstetter fest.

Raststation für Radfahrer: Ausruhen und informieren

Nachdem der Radweg von Himmelkron kommend im Wirsberger Siedlungsgebiet im Hopfengarten einmündet, hat man sich in der Marktgemeinde Wirsberg entschlossen, eine Radler-Rast mit einer Informationsstation einzurichten: „Sie ist zusammen mit der Sitzgruppe sehr gelungen geworden und es ist alles Eigenproduktion von unserem Bauhof.“ Es wurden sogar Fahrradständer angefertigt und aufgestellt, so dass gleich mehrere Fahrräder auf jeder Seite abgestellt werden können. Die beiden Info-Tafeln wurden von Raimund Schramm von der Gäste-Information erarbeitet. Eine Tafel zeigt den Ortsplan von Wirsberg mit einem Straßenverzeichnis, den wichtigsten Telefonnummern von Hotellerie und Gastronomie mit den Übernachtungsmöglichkeiten und es wurde auch auf die öffentlichen Toilettenanlagen im Markt und den nächsten Fahrradservice in Neuenmarkt verwiesen. Auf der anderen Info-Tafel wird der Luftkurort Wirsberg präsentiert.

Bürgerfreundliche Fahrpläne wurden aktualisiert und erneuert

Vor Jahren erstellte der Markt Wirsberg im Rahmen seiner Cittaslow-Konzeption zu mehr menschlichem Fortschritt eigene benutzer- und seniorenfreundliche Bus- und Bahnfahrpläne des öffentlichen Personennahverkehrs. Wegen der mittlerweile geänderten Fahrtzeiten und dem zusätzlichen Bahnangebot der agilis hat die Cittaslow-Kommune Wirsberg inzwischen neue Pläne mit den aktuellen Verbindungen erstellen lassen.
Es wurden nun neue Fahrplanhefte gedruckt und die neuen Schilder im Großformat wurden an den Haltestellen in Wirsberg und in den Ortsteilen angebracht. Die Pläne sind besonders seniorenfreundlich und damit leicht lesbar. Die Übersichtlichkeit ist deshalb besonders groß, weil nicht alle Halteorte aufgeführt sind, sondern nur Wirsberg an und ab. Die Buchstaben sind besonders groß. Statt mühsamen Suchens überblickt der Fahrgast alles sehr schnell. Die farbliche Gestaltung ist eine weitere Erleichterung im Rahmen dieses seniorenfreundlichen Cittaslow-Projekts.

Windkraft lohnt sich für Wirsberger Bürger und Gemeinde

Regenerative Energien

Mit der Einspeisung zweier neuer Windenergieanlagen auf der „Pöllitzer Höhe“ und am „Rabenstein“ stehen zusammen mit der Altanlage aus dem Jahr 2002 nun drei lupenreine Bürgeranlagen im Wirsberger Gemeindegebiet, die erneuerbaren Naturstrom produzieren: Bürgermeister Hermann Anselstetter erklärte: „Die drei Bürgeranlagen stellen für Wirsberg und die Region einen absoluten Glücksfall dar. Über 150 Bürgerinnen und Bürger sind die Eigentümer dieser drei Windkraftanlagen und sie treffen auch alle Entscheidungen.“ Anselstetter hob hervor, dass es drei „gewollte Bürgeranlagen“ sind. Die zwei Anlagen, die im Jahr 2012 als Bürgeranlagen installiert wurden, bringen durchschnittlich eine Stromerzeugung von knapp 9 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Das entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Strombedarf von rund 2 700 Haushalten.

Die Grundvoraussetzung zum Bau der beiden Windkraftanlagen lag in der Bereitschaft der Bürger zur Investition, denn es mussten rund 8,4 Millionen Euro aufgebracht werden. Der Grundsatz der Bürgerinnen und Bürger lautete: „Mit dem Mut zur Investition zur Produktion von friedlichem Strom.“ Und Bürgermeister Hermann Anselstetter ergänzte: „Der Bürgerwille investiert in Windenergie. In Wirsberg liegt die Energiewende in Bürgerhand! Da mischen weder Großkonzerne noch Großbanken mit. Alles liegt in Heimathand.“ Die drei Bürgeranlagen sind auch zum Werbefaktor für den staatlich anerkannten Luftkurort geworden, denn die Windräder sind auch Symbole für einen sanften Tourismus. Die Anlagen haben sich inzwischen auch zu begehrten Besichtigungs- und Vorzeigeprojekten entwickelt. Bürgermeister Anselstetter: „Die Idee der Bürgeranlagen fasziniert die Menschen! Es sind Symbole eines neuen, friedlicheren Stromzeitalters. Sie stehen in unserem Luftkurort als Markenzeichen einer ökologisch orientierten Ortsentwicklung und decken sich mit den Zielen der Cittaslow-Vereinigung.“

Kinder besuchen Bauernhof

Bewusstseinsbildung

Im Rahmen des Ferienprogramms 2013 führte die Gemeinde Wirsberg eine besondere Aktion im Zeichen der Cittaslow-Vereinigung durch. Die Kinder besuchten den Bauernhof der Familie Beate und Karl Heinz Opel im Ortsteil Neufang und durften zuerst den Stall mit den Milchkühen besichtigen. Kreisbäuerin Beate Opel ließ den Kids wissen, was man alles aus Kuhmilch machen kann und sie demonstrierte, wie eine Kuh gemolken wird. Bei der Exkursion auf dem Feld des Nachbarn Prof. Dr. Wolfgang Protzner lernten die Kinder, woher die Kartoffel kommt und wie sie geerntet wird. Beim Getreide bekamen die Kids Hafer, Gerste und Weizen zu sehen und Beate Opel erzählte, dass davon unter anderem die Haferflocken, das Bier und das Mehl hergestellt werden. Beate Opel: „Wichtig ist vor allem, den Kindern zu zeigen, wo das Ursprungsprodukt entsteht. Das wissen die Kinder ja meistens nicht." Alle waren alle begeistert und am Schluss gab es einen kleinen Imbiss mit Speisen und Getränken vom Bauernhof.

Neue Informationstafel 'Die Rabensteiner'

Mehr Service für Gäste

Es hat schon Tradition in Wirsberg, dass man an markanten Punkten der Marktgemeinde den Gästen und Tagesausflüglern die Geschichte lebendig werden lässt. Bürgermeister Hermann Anselstetter: „Wir haben eine wunderschöne Landschaft mit vielen Sehenswürdigkeiten. Seit Jahren schon arbeiten wir unsere Heimatgeschichte auf mit Informationstafeln an bestimmten Standorten.“ So wurde im Grundweg damit begonnen, auf den ehemaligen Steinbruch des Landkreises Kulmbach hinzuweisen. Weitere Informationstafeln ließ man an der Wirsberger Burg und der Heilingskirche bei Neufang aufstellen. Jetzt wurde an der Felspartie „Rabenstein“ im romantischen Schorgasttal in Wirsberg eine neue Informationstafel über das frühere Adelsgeschlecht aufgestellt. Dort hatten die Rabensteiner eine Befestigungsanlage, um den Verbindungsweg von Wirsberg nach Marktschorgast, den Grundweg, zu überwachen. Bürgermeister Hermann Anselstetter: Bürgermeister Hermann Anselstetter: „Wir versuchen bei unseren Informationstafeln immer von vielen verwirrenden Jahreszahlen wegzukommen und die Tafeln familienfreundlich zu gestalten. Wir sagen, wenn hier eine Familie herkommt, die soll ein wenig aus der Geschichte erfahren, ein paar Daten und auch ein paar Anekdoten, also etwas Greifbares, wo man auch mit Kindern dastehen und die Kinder etwas in diese Vergangenheit entführen kann.“

Erstes Wirtshaussingen war ein voller Erfolg

Kultur und Tradition

Bis auf den letzten Platz war die Gaststube der Göringsbruck beim ersten Wirtshaussingen besetzt. Bürgermeister Hermann Anselstetter dankte den beiden Vollblutmusikern Volker Matysiak und Matthias Than für die Regie des heiteren Singabends. "Lasst uns zeigen, dass wir Werschbärcher nicht singfaul sind!" gab er als Parole aus und wurde nicht enttäuscht. Schon vom ersten gemeinsamen Lied an herrschte eine Bombenstimmung, die sogar von spontanem Schunkeln begleitet war.

Ein neues Jagdgebiet für den UHU

Naturschutzprojekt

Der alte Steinbruch im Landschaftsschutzgebiet Schorgasttal wurde wieder freigelegt

Die Entbuschung und Freistellung des alten Steinbruchs im Schorgasttal stellt einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz im Landschaftsschutzgebiet „Schorgasttal“ dar. Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Naturpark Frankenwald, dem Forst und der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Kulmbach in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde durchgeführt. Der frühere Landkreissteinbruch war bis Mitte des Jahres 1960 noch in Betrieb und der Schotter wurde zum Bau vieler Kreisstraßen und auch zu Autobahnauffahrten geliefert. Damals war im Schorgasttal ein Höllenlärm durch den Steinbrecher und dem pausenlosen LKW-Verkehr durch das enge Tal. Heute herrscht Stille für die Erholung.

„Die Idee ging vom Naturpark Frankenwald aus, dass dieser Steinbruch wieder freigestellt wird. Einmal aus Biotopgründen und zum anderen aus Naturschutzgründen für Flora und Fauna. Gerade wenn man an die Fauna denkt, dann auch für die Reptilien, die Vögel und insbesondere für die Vögel, die speziell so einen Lebensraum brauchen, wie beispielsweise der Uhu, der sich auch hier ansiedelt. Das ist der Sinn der ganzen Aktion“, erläuterte Bürgermeister Hermann Anselstetter. Eine Informationstafel zeigt die Geschichte des früheren Landkreis-Steinbruchs auf.

Wirsberger Vielfalt - Gutes Genießen

Neuer Flyer

Unter diesem Motto ist eine weitere Cittaslow-Initiative des Marktes Wirsberg geboren worden und Bürgermeister Hermann Anselstetter präsentierte den neuen Flyer werbeträchtig mit dem Starkoch Alexander Herrmann vor dem Romantik-Post-Hotel. Es ist zugleich ein kulinarischer Wegweiser durch die Wirsberger Genusswelt, eine Visitenkarte der Wirsberger kulinarischen Potentiale und schon die Titelseite zeigt sich in einem erfrischend herzlichen Outfit. Der Flyer offeriert ein wahres Kulinarikkarussell, denn alles dreht sich hier um regionale Produkte, jede und jeder kann nach seinem Geschmack aufspringen und Vielfalt ist einfach Trumpf.“ In dem Flyer sind Angebote vom urigen Dorfwirtshaus zum Spitzenhotel und von der Konditorei zur Hofmetzgerei zu finden und bei den 18 Anbietern dreht sich alles um fränkische Köstlichkeiten. Alexander Herrmann meinte, dass diese Aktion auch ein Stück weit stark mache, wenn man gemeinsam an einem Strang ziehe. In dem Flyer werde vor allem die Vielfalt deutlich, die in Wirsberg geboten werde. Herrmann dankte allen Beteiligten und stelle fest, dass man uneitel miteinander umgegangen  sei und der Flyer soll Leute nach Wirsberg locken. Alexander Herrmann: „Ich finde es toll, dass wir so was gemeinsam gemacht haben!“

Treppenlift im Rathaus

Barrierefreiheit

Im Wirsberger Rathaus wurde ein Rollstuhl-Schrägaufzug eingebaut, damit Besucher barrierefrei in das Obergeschoss gelangen. Bürgermeister Hermann Anselstetter sprach bei der offiziellen Inbetriebnahme von einer Sternstunde und einer besucherfreundlichen und sehr weitsichtigen Entscheidung des Marktgemeinderates, diesen Rollstuhl-Treppenlift einzubauen und dafür auch die Kosten von rund 16.000 Euro aufzubringen. Bürgermeister Hermann Anselstetter dankte dabei auch dem VdK-Orts- und – Kreisverband, die die Anschaffung mit einer Spende von 1.000 Euro mitfinanzierten. Wie Bürgermeister Hermann Anselstetter ausführte, finden im Obergeschoss neben den Sprechstunden des VdK-Kreisgeschäftsführers auch die Eheschließungen statt. Der neue Treppenlift ist auch ein Stück Symbolik für unsere behindertenfreundliche Cittaslow-Gemeinde Wirsberg.